| IBZ-Marienthal Projektsammlung |
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| Written by Simone Kaufhold | |
![]() Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ)
Projektbeispiele: Auf- und Ausbau des Bildungsnetzwerkes „PONTES - Lernen in und für Europa“ In zahlreichen Kooperation ist es dem IBZ gelungen, in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa (ERNNN) ein leistungsfähiges grenzüberschreitendes Bildungsnetzwerk zu etablieren, dessen Akteure sich gemeinsam dafür engagieren, die Dreiländer-Region zu einem modernen Bildungsstandort zu entwickeln und damit den Menschen vor Ort neue Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Chancengerechtigkeit in der ERNNN Im Jahr der Chancengleichheit ist das Ziel dieses EU-Projektes Chancengerechtigkeit in der Euroregion ERNNN die Verankerung der Gleichstellung von Frauen und Männern als durchgängiges Leitprinzip in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa, die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in der lokalen Entwicklung und die Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa. Spielend Lernen - Grenzen überschreiten „Schatzsuche - Poszukiwanie skarbów - Hledání pokladu - Pytanje pokłada“ – so heißt ein viersprachiges Lernspiel über die Euroregion Neisse-Nisa-Nysa und ihre Sprachen, das die PONTES-Agentur des IBZ gemeinsam mit einem Redaktionsteam von deutschen, polnischen, sorbischen und tschechischen Pädagoginnen und Pädagogen der Nachbarsprachen entwickelt hat. Europäisches Schulnetzwerk Seit 1994 gibt es in St. Marienthal ein Netzwerk aus 16 Schulen aus zehn europäischen Nationen (CZ, D, F, GB, I, LV, LIT, PL, S, BOS), die nicht nur einzelne Themen mit europäischem Bezug in ihren Klassenzimmern bearbeiten, sondern die das „Haus Europa" selbst zu ihrem Unterrichtsraum gemacht haben. Ziel des Europäischen Schulnetzwerkes St. Marienthal ist es, durch Schaffung eines „europäischen Bildungsraumes im Kleinen" und durch die Förderung persönlicher Kontakte jungen Menschen das Ideal eines vereinten Europas zu vermitteln und bei ihnen die Bereitschaft zu wecken, an der Lösung wirtschaftlicher, politischer und ökologischer Probleme über Grenzen hinweg mitzuarbeiten. Trinationales Jugendparlament Seit sechs Jahren gibt es eine gute Zusammenarbeit mit dem trinationalen Kinder- und Jugendparlament der Städte Zittau, Hradek und Bogatynia. Zweimal im Jahr kommen die jungen „Parlamentarier" ins IBZ zu Qualifizierungsseminaren. Dort werden sie z.B. zu folgenden Themen geschult: Rhetorik, Kommunalpolitik, Einfluss der EU, Medienkompetenz, Projektaquise und – management, Umweltschutz. Gemeinsame Qualifizierung deutscher und tschechischer Jugendlicher für eine neue berufliche Perspektive in der Euroregion Elbe/Labe Mit dieser gemeinsamen Qualifizierung deutscher und tschechischer Jugendlicher betrat das IBZ Neuland: Erstmals verließ es seine traditionelle Wirkungsstätte, die Euroregion Neiße/Nisa/Nysa, und führt die Qualifizierungsmaßnahme ausschließlich in der Euroregion Elbe/Labe durch. Grenzüberschreitender Dialog der Generationen Ein Bestandteil der Arbeit im Bildungsprogramm des IBZ St. Marienthal ist die Förderung des grenzüberschreitenden Dialogs der Generationen. Im Angebot sind dabei die unterschiedlichsten Themen. So gibt es Seminare zur Geschichte der grenznahen Region mit den Schwerpunkten „Vergangenheitsbewältigung unter dem Aspekt gemeinsamer Erfahrungen des 2. Weltkrieges und dessen Auswirkung auf die Menschen im Dreiländereck", eine „Zeitzeugenbörse" in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre persönlichen Schicksale aus der Vergangenheit berichten oder den „Geschichtspfad im Dreiländereck". Umwelt baut Brücken Das Projekt Umwelt baut Brücken Jugendlichen im Europäischen Dialog leistet einen Beitrag dazu, junge Menschen aus sechs europäischen Ländern näher zusammenzuführen. Insgesamt nehmen 68 weiterführende Schulen an dem ost-westeuropäischen Austausch teil: 34 Schulen aus Deutschland und 34 Schulen aus Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Sie bilden bilaterale Partnerschaften. Das Projekt wird durch das Institut für Zukunftsoptimierte Prüfungsverfahren (IZOP) getragen. Die Begegnungsseminare, in denen es um Umweltschutz und Europapolitik geht, werden durch das IBZ organisiert und durchgeführt. Die Jugendlichen recherchieren zu verschiedenen Themen und veröffentlichen ihre Artikel in großen Tageszeitungen. Ziele des Projektes sind in erster Linie der interkulturelle ost-westeuropäische Dialog und die Umweltbildung durch journalistische Umweltrecherchen.
„Schwarzes Dreieck" wurde die Euroregion Neiße/Nisa/Nysa, in der die Länder Deutschland, Polen und Tschechien zusammen stoßen, lange genannt. Grund dafür war die Gewinnung und Verstromung von Braunkohle, die Jahrzehnte lang ohne Rücksicht auf die Umwelt erfolgte. Vor diesen historischen Erfahrungen will das Projekt eine im europäischen Kontextbegründete grenzüberschreitende Kooperation im Umweltschutz, in Umweltforschung und Umweltkommunikation initiieren. Dazu werden regionale Lehr- und Forschungseinrichtungen sowie freie, gemeinnützige Umweltschutz- und Umweltbildungsinstitutionen einbezogen. |
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